Stromrechner

admin November 2nd, 2007

In Zeiten ständig steigender Strompreise, einem schier undurchdringlichem Angebotsgewirr und für den Laien und Kunden nicht nachvollziehbaren Kostenspiralen, wird er zu einem wichtigen Instrument, um die eignen Energiekosten berechenbar zu machen: Der Stromrechner – ein inzwischen von beinahe jedem Anbieter bereitgestelltes Instrument zur Vorausberechnung von Verbrauch und Kosten.Während Stromkunden orientierungslos im Dickicht eines Strommarktes herumirren, der kein wirklicher Markt ist, rüsten die Energiekonzerne bereits erneut zum finalen Schlag und kündigen zum kommenden Jahr Preiserhöhungen in Schwindelerregenden Höhen an. Wirklich nachvollziehen lässt sich für Kunden diese Preissteigerung nicht und ein Wechsel bringt oftmals noch keine Entlastung. Der Grund: Netzbesitzer fordern von Anbietern hohe Durchleitungskosten. Nicht selten können Anbieter insbesondere neue Anbieter am Markt – den Kunden daher gar keine günstigen Preise anbieten. Glücklicherweise wurde inzwischen eine so genannte Bundesnetzagentur eingerichtet. Sie soll positiven Einfluss auf die Entgeltstruktur nehmen.

Strompreise im Auge behalten
Letztlich aber bleibt dem Kunden nur der persönliche Einsatz. Dieser besteht vor allem aus einem permanentem Vergleich der Preise am Markt und einem daraus resultierenden Mut, den Anbieter zu wechseln, wenn die Preise zu hoch erscheinen. Um sich ein Bild von der Vielzahl der Angebote zu machen und einen effizienten Preisvergleich in Angriff nehmen zu können, sind die Stromrechner ein hilfreiches Instrument. Sie finden sich in Hülle und Fülle im Internet und machen eine Berechnung verhältnismäßig leicht. Wichtig hierbei ist es, den Jahresverbrauch relativ genau abschätzen zu können und penibel darauf zu achten, dass die im Stromrechner angegebenen Preise auch tatsächlich aktuell sind. Neben den Stromrechnern der jeweiligen Anbieter sind auch die entsprechenden Datenbanken hilfreich, die sich ebenfalls zahlreich im Internet finden lassen. Sie bieten zumeist auch einen direkten Vergleich aller Anbieter.
Durchleitungskosten spielen große Rolle
Da die Durchleitungskosten eine große Rolle spielen, ist es wichtig, die jeweilige Postleitzahl in den Stromrechner einzugeben. Dadurch wird sichergestellt, dass der Rechner nur jene Anbieter berücksichtigt, die auch in das entsprechend gewünschte Versorgungsgebiet liefern können. Sind Jahresverbrauch und Postleitzahl korrekt eingegeben, erhält der Kunde eine Liste entsprechender Anbieter. Zumeist sortiert der Stromrechner automatisch nach den zu zahlenden Entgelten von günstig bis teuer. Zu achten ist vor allem darauf, dass sich der Gesamtpreis aus mehreren Preiskomponenten zusammensetzt. So gibt es den Grund- und den Arbeitspreis. Diese unterschiedlichen Posten variieren bei den einzelnen Anbietern in nicht unerheblichem Maße. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass das gewählte Produkt des Anbieters auch tatsächlich geliefert werden kann und die Preise absolut aktuell sind.
Kontrolle notwendig
Zu ausgesprochen unliebsamen Überraschungen kann es kommen, wenn nicht darauf geachtet wird, wie lange ein neuer Vertrag Gültigkeit hat. Nicht selten wurde so aus einem vermeintlichen Stromschnäppchen eine bittere Enttäuschung. Denn bereits nach wenigen Wochen oder Monaten treten neue Preise in Kraft, womit der angebotene Preis und damit auch Vertrag seine Gültigkeit verloren hat. So dient der Stromrechner zwar als eine ausgesprochen zweckmäßige Informationsquelle zur Vorabberechnung anfallender Kosten. Es ersetzt aber nicht eine zumindest telefonische Zusatzberatung, sowie Sorgfalt beim Abschluss des Vertrages – insbesondere auch hinsichtlich des Kleingedruckten.

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